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Katzenrassen

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Die passende Katze finden

Die Katze ist das beliebteste Haustier der Deutschen - und das mit gutem Grund. Die Samtpfoten können sehr liebevoll und anschmiegsam sein, benötigen dabei wenig Pflege und schaffen es auch, längere Zeit allein zu sein. Natürlich ist jede Katze anders und eine Persönlichkeit für sich, dennoch kann man bei den einzelnen Rassen von einigen eigenen Merkmalen, auch im Hinblick auf den Charakter, ausgehen.

Deshalb ist es wichtig, sich vorher mit den eigenen Bedürfnissen und den Wünschen an das zukünftige Haustier auseinanderzusetzen, um die passende Rasse und die entsprechende Vertreterin zu wählen, damit man später unter Umständen keine Enttäuschung erlebt.

Charakter

"Hunde haben Herrchen, Katzen Personal." Dieses Zitat, das angeblich von Kurt Tucholsky stammen soll, sagt schon einiges über das Wesen der Katze. Die Katze nimmt keine Befehle entgegen oder zumindest setzt sie diese nicht um. Falls sie es einmal doch tut, liegt es wohl eher daran, dass sie, was ihr Besitzer gerade versucht, von ihr zu verlangen, ohnehin gerade vorhatte oder sich zumindest sehr schnell mit dem Gedanken daran anfreunden kann. Deswegen scheiden sich die Geister, ob man einer Katze etwas - eventuell sogar Kunststückchen - beibringen könnte. Ja, kann man. Die Katze ist durchaus lernfähig, aber wohl niemals würde sie etwas Erlerntes auf Kommando vorführen. Das hängt vermutlich auch mit der Geschichte zusammen. Während der Hundevorgänger Wolf vom Menschen gezähmt wurde, hat sich die Katze ungefragt in menschlichen Siedlungen niedergelassen. Vor allem bei Bauern machte sie sich als geschickte Mäusejägerin beliebt. Reiche Menschen, die sich der Muße hingeben konnten, schätzten sie schon vor Jahrtausenden als ästhetisches Haustier.

So unabhängig die Samtpfoten sich auch geben, ist der Mensch dennoch nicht nur der "Dosenöffner", wie manch frustrierter Katzenbesitzer glaubt. Dies kommt auf die Persönlichkeit der Mieze an. Es gibt viele Katzen, die sehr wohl auf ihre Besitzer fixiert sind und leiden, wenn diese längere Zeit weg sind. Wenn sie zurückkommen, reagieren manche Katzen beleidigt und würdigen die Heimkehrer erst einmal demonstrativ keines Blickes. Andere zeigen gleich deutlich, wie sie sich freuen und schmiegen sich an die Beine. Eine Katze freut sich eben mehr im Stillen. Dafür wirkt sie auch - vor allem, wenn sie schnurrt - sehr beruhigend auf Menschen. Passt ihr etwas nicht, geht sie einfach, im Falle einer Misshandlung auch auf Nimmerwiedersehen. Manche Stubentiger sind aber dennoch sehr anhänglich und können sich nichts Schöneres als Schmusen vorstellen. Deswegen sollte man seine zukünftige Katze nach Möglichkeit erst etwas kennenlernen, bevor man sie mit nach Hause nimmt.

Größe

Eine durchschnittliche Hauskatze wird etwa einen halben Meter lang und wiegt zwischen 3,5 und 5 Kilogramm. Es gibt jedoch auch sehr wohlbeleibte Kater (vor allem, wenn sie kastrierte Wohnungskatzen sind), die es durchaus auch auf bis zu zehn Kilogramm bringen. Die sollte man dann jedoch einem strengen Abspeckprogramm unterziehen.

Die Singapura-Katze, die als die kleinste Katzenrasse der Welt gilt, wiegt zwischen zwei und drei Kilogramm und ist entsprechend zart gebaut. Im Gegensatz dazu wird eine der größten domestizierten Katzen, die Maine Coon, bis zu 12 Kilogramm schwer und kann dabei durchaus noch schlank sein, denn der Körper erreicht bei besonders großen Katern eine Länge von bis zu 120 Zentimetern.

Pflege

Im Gegensatz zu Hunden erfordern Katzen deutlich weniger Pflege und damit verbundenem Arbeitsaufwand. Man muss sie nicht spazierenführen. Vielmehr gehen die Katzen selbst auf Tour oder bleiben in Haus und Garten. Zudem entfallen Waschen und Baden. Das sollte man Katzen nur in ganz extremen Verschmutzungsfällen antun, wie wenn sie beispielsweise in eine Jauchegrube gefallen wären. Ansonsten reinigt sich die Katze selbst, und das sehr effektiv. Lediglich kleine Katzen und sehr alte Tiere brauchen in der Hinsicht etwas Unterstützung.

Bleibt noch das Bürsten, um das auch die meisten Katzenbesitzer nicht herumkommen. Wenn sie nicht gerade eine Rasse mit sehr kurzen oder sogar keinen Haaren zu Hause haben, ist diese Art der Pflege unumgänglich. Bei langhaarigen Katzen muss das Fell mindestens einmal pro Tag gebürstet werden. Wenn sich Knoten bilden, entsprechend öfter. Selbst bei Hauskatzen mit etwas kürzeren Haaren bietet sich das Bürsten an. Denn dadurch beseitigt man die losen Haare des Unterfells, die sonst durch Haus oder Wohnung flirren würden. Den Staubsauger sollte man aber trotzdem immer griffbereit haben. Wenn die Katzen frühzeitig mit dem Bürsten vertraut gemacht werden, akzeptieren oder genießen sie es sogar. Manche Katzen werfen sich gleich in Pose, sobald sie die Bürste erblicken.

Umgang mit Artgenossen und anderen Haustieren

Katzen sind nicht immer unbegingt fair, und schon gar nicht zu ihren Artgenossen. Das liegt wohl daran, dass sie im Normalfall ausgesprochene Einzelgänger sind. Da kann so etwas wie Futterneid sehr leicht auftreten, was dann darin gipfelt, dass die stärkere Katze die schwächere unterdrückt, auch, wenn das nur zeitweilig sein sollte. Zum Beispiel, wenn zwei gleich starke Katzen in einem Haushalt leben, ist das Kräfteverhältnis austariert. Wird eine von beiden jedoch krank und kann sich nicht so durchsetzen wie sonst, wird das von der anderen oft prompt ausgenutzt. Sie drängelt sich beim Futter vor und lässt die andere nicht ran.

Es gibt aber ganz oft auch den entgegengesetzten Fall, dass zwei Katzen, oft Geschwister aus einem Wurf, zusammen aufwachsen und sich ein Leben ohne den anderen gar nicht vorstellen können. Das geht soweit, dass sie die Nahrungsaufnahme verweigern, wenn ihr Kompagnon längere Zeit nicht da ist.

Das Verhalten gegenüber anderen Haustieren weist ein weites Spektrum auf. Von aufrichtiger Abneigung über gelangweiltes Nichtbeachten bis herzliche Freundschaft ist alles denkbar. Besonders spannend ist das Verhältnis zu den bellenden Vierbeinern. Es ist nicht so, dass Katzen ihnen gegenüber keine Sympathie aufbringen könnten, aber es dauert, denn der Hund verhält sich nun einmal ganz anders. Er ist laut, tapsig und wirft sich auf alle, die er liebt, und schlabbert sie dann auch noch ab. Sein Schwanzwedeln bedeutet Freude. Schwingt die Katze ihren Schwanz hin und her, ist sie ungehalten. Zwischen Hund und Katz herrscht also hauptsächlich ein Kommunikationsproblem. Lernen sich beide über einen längeren Zeitraum kennen, wobei es klar von Vorteil ist, wenn sich die Katze bereits vor dem Hund im Haushalt befindet, oder wachsen sie gar als Welpen zusammen auf, besteht eine gute Chance auf eine echte, lebenslange Freundschaft.

Umgang mit Kindern

Wie gut Katzen mit Kindern können, hängt sehr stark von der Persönlichkeit der Katze und den Erfahrungen, die sie geprägt haben, ab. Wurden sie oft von Kindern geärgert, werden sie ihnen vermutlich aus dem Weg gehen und sich wehren, wenn sie in die Ecke gedrängt werden. Haben Kinder sie bislang immer gestreichelt und getätschelt, werden sie wohl eher deren Nähe suchen. Da Katzen generell die Ruhe schätzen und es als aufdringlich empfinden, wenn ihnen ständig jemand nachstellt, bevorzugen sie eher größere, ruhige Kinder. Wie die meisten Tiere üben sie aber große Nachsicht, wenn sich Kleinkinder ihnen gegenüber grob verhalten. Da lässt sich selbst eine miesepetrige Katze ohne Gegenwehr am Schwanz ziehen, obwohl sie das wirklich schmerzt und sie sonst womöglich jedes Ziepen beim Bürsten schon mit einem Fauchen quittiert.

Allergien - Allergisch gegen Katzen?

Entgegen der läufigen Meinungen, sind es nicht die Katzenhaare, die Allergien wie Niesen, juckende Augen, laufende Nase auslösen, sondern es sind Eiweißstoffe, die über den Speichel nach außen gelangen. Da sich Katzen mehrmals täglich mit ihrer Zunge putzen, gelangen diese allergene in die Haare, so dass es in der Tat so wirkt, als würden diese die Allergie verursachen. Danach lösen sie sich jedoch von den Haaren, so dass sie unabhängig von ihnen durch die Luft schwirren und sich unsichtbar an allen möglichen Stellen festsetzen können.

Alle Katzenrassen besitzen diese Eiweißstoffe. Dennoch gibt es Rassen wie beispielsweise die Sibirische Katze, die weniger Allergien als andere auslösen. Und selbst innerhalb der Rassen löst nicht jede Katze bei einem allergiegefährdeten Menschen gleich schwere Symptome aus. Jeder, der im Begriff ist, sich eine Katze anzuschaffen, sollte sich vorab beim Hausarzt oder Hautarzt testen lassen. Selbst eine leichte Allergie kann sich nämlich rapide verstärken, wenn man ständig diesen Allergenen ausgesetzt ist, also, die Katze dann im Haus ist. Wenn man auch bei postiviem Befund noch eine Katze möchte, sollte man auf jeden Fall eine wenig allergene Rasse wählen und die Katze vor dem Kauf öfter besuchen, um die körperliche Reaktion zu testen. Denn, wenn man die Katze nach einer gewissen Zeit aus gesundheitlichen Gründen wieder abgeben muss, ist das für alle Beteiligten sehr traurig.

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